Stalingrad - Bilder einer erbitterten Schlacht

Stalingrad - Bilder einer erbitterten Schlacht

Der Kampf um Stalingrad in einer Dokumentation von Bildern, Fotos, Karten, Filmen, Plänen, Berichten und Beschreibungen.

 

 

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Bilder der Zerstörung

 

Blick auf die zerstörten Gleisanlagen des Bahnhofs I. Ende 1942.

Die Gleisanlagen unweit der Getreidesilos.

Das verwüstete Umfeld der immer hart umkämpften Getreidesilos.

Wie eine Mondlandschaft präsentiert sich dieses Areal weggebombter, weggeschossener Straßenzüge in der Stadt.

Blick auf einen Teil der Stadt am 23. Oktober 1942.

Flüchtlinge, die von der Wehrmacht Richtung Westen geführt wurden, um nicht den Kampfhandlungen in der Stadt ausgeliefert zu sein.

Das Kamel war für einige Russen in der Steppe des Ostens das einzige Fortbewegungsmittel über größere Entfernungen.

Im Stadtzentrum selbst konnten nach dem Krieg nur wenige Häuser wieder hergerichtet werden. Der größte Teil befand sich im Ruinenzustand wie diese hier.

Das sind die Gebäude, um deren Einnahme als Tagesziel verbissen gekämpft wurde.

Nachdem die wichtigsten Straßen vom Schutt und Kriegsschrott befreit wurden, ging es mit Hilfe Tausender Kriegsgefangener an den Wiederaufbau. Währenddessen trieb die Rote Armee die deutschen Armeen zurück gen Westen.

Hier das Portal des zentralen Kaufhauses, an dem am 31. Januar 1942 Generalfeldmarschall Paulus abgeführt wurde. Das Kaufhaus ist heute wieder ein Kaufhaus und beherbergt das Hotel "Intourist".

Die Kaufhausruine am Roten Platz mit Blick auf die innere Frontlinie als hergerichtete Grabensperre.

Aufnahme des gesprengten Wasserdruckbehälters.

Die zerstörten Bahnbetriebsanlagen auf einem Fabrikgelände im Norden der Stadt.

Blick auf die Ruine des Theaters.

Weitsicht vom Süden Stalingrads über das Zarizatal zum Getreidesilo.

Welche Kraft an Zerstörung hier in Stalingrad gewütet hat ist nur aus der Luft zusammenhängend zu begreifen.

Das obere Stockwerk weggebrochen, ragen nun die Kaminschächte dem Himmel entgegen.

Der Bahnhof Stalingrads von der Gleisseite aus gesehen. Die Gleisanlagen waren das erste was wieder gangbar gemacht wurde und so konnten nur wenige Wochen nach der Schlacht die ersten Züge wieder rollen.

Hier der Getreidesilo noch nicht ganz zerstört, um den immer wieder hart gefochten wurde.

Wer in Stalingrad war, der kennt den Brunnen mit dem Kinderreigen vor dem zerbombten Bahnhofsgebäude.

Auch die Straßenbahn verkehrt als Transportfahrzeug für notwendig herbeizuschaffendes Baumaterial recht schnell wieder.

Die Anlagen des metallurgischen Werkes.

Schon unmittelbar nach den letzten Kämpfen kehren die Bewohner in ihre Stadt zurück und Normalität scheint einzukehren. Der Hunger und die wirtschaftliche Armut trifft alle hart. Das Schlachtfeld hat nichts übrig gelassen.

Der zerschossene Elevatorturm vom Getreidesilo.

Das Wrack eines Jagdflugzeugs vom Typ Messerschmitt BF 109 (Me 109) auf den Schuttbergen, die einst Häuser waren.

Nicht anderthalb Jahre später werden auch deutsche Städte so aussehen.

Zaghaft beginnt erstes friedvolles Leben auf der Uliza Mira (Straße des Friedens).

In den Hallen der Traktorenfabrik, in denen der Panzer T 34 gebaut wurde.

Die zerworfenen Gleisanlagen auf dem Bahnhofsgelände.

Praktisch wie vom Erdboden verschluckt sind die Häuser, die einmal um diese Schornsteinzüge hier standen.

Die Stadt ist mit Gräben, unterirdischen Behausungen und Bombentrichtern durchsetzt. Die warme Frühjahrssonne taut den Schnee und gibt die Leichen frei, die noch immer in Kellern und Erdlöchern aufzufinden sind. Hier ein deutscher Soldat mit zerquetschtem Schädel.

Kein Russe zweifelt angesichts der Massen von Kriegsgefangenen die zur Zwangsarbeit herangezogen werden, das Stalingrad nicht wieder so sein wird wie vor dem Krieg.

Blick vom Roten Platz am Obelisk zum Kaufhaus.

Eine zerstörte Werkhalle mit riesigen Generatoren (vermutlich Elektrizitätswerk im Süden) etwa im Dezember 1942.

Die Getreidesilos im Süden der Stadt.

Im August 1942 bombardierte die deutsche Luftwaffe schwerpunktmäßig die Industrieanlagen Stalingrads. In der Folge der Kämpfe wurde Stalingrad stark zerstört. Mit dem Großangriffsplan "Uran", legten die Sowjets im November 1942 ihre Stadt restlos in Schutt und Asche. 2.000 Bomber und 3.500 Artilleriegeschütze der Roten Armee zielten auf die einstige Industriemetropole. Stalingrad sollte dem Feind nicht intakt in die Hände fallen. Luftbildaufnahme von der Wolga über das Stadtzentrum hin zu den Eisenbahngleisen.

"Wir bauen dich auf unser Stalingrad!"

Plötzlich einstürzende Häuserfassaden machten das sorglose Begehen der Straßen auch nach dem Krieg noch gefährlich.

Blick auf das Kaufhaus und der Wolga im Hintergrund.

Das Portal des zentralen Kaufhauses aus der Uliza Mira in Richtung Norden gesehen.

Die Häuserruinen werden von Kriegsgefangenen mit der Hand abgetragen, Häuserwände an Seilen vertäut und eingerissen. Hierbei kam es, wie überhaupt bei den Arbeitseinsätzen zu tödlichen Arbeitsunfällen. Luftbildaufnahme der Gebäudefragmente unmittelbar am Stadtzentrum im Frühjahr 1943.

Vom Erdboden verschwundene Häuserzeilen am Rande des Stadtzentrums.

Stalingrad wurde in die Steinzeit zurückgebombt. Flug über die Wolga mit Blick auf die Seinwüste vom Osten her.

Die Reste der Geschütz- und Panzerfabrik im Norden der Stadt.

Der Rote Platz im Stadtzentrum auf dem einst das Leben pulsierte.

Luftaufnahme der deutschen Aufklärung des AOK von der Eisenbahnwendeschleife ("Tennisschläger") aus Richtung Norden, südlich des metallurgischen Werkes "Roter Oktober" vom 3. November 1942. Die Eisenbahnwendeschleife gehörte zur chemischen Fabrik "Lazur" und konnte nie genommen werden. Nach der Schlacht stand hier kein Stein mehr auf dem anderen.

Blick vom Südosten des Wolgaufers mit der im Hintergrund befindlichen Eisenbahnbrücke über die Zariza-Schlucht. Südlich der Zariza-Schlucht führt der Weg nach Beketowka und Otrada.

Der völlig zerstörte Lenin-Prospekt.

Weggeschossene Häuser und Gärten in der Südstadt.

Gespenstisch ragen die Ruinenspitzen der Häuser in die Höhe.

Die verwüstete Arbeitersiedlung bei der Zariza-Mündung. Im Vordergrund die Reste einer geöffnete Verpflegungsbombe.

Blick auf den Obelisk an der Ecke Rote Platz/Uliza Mira.

Eine russische Panzersperre der ehemaligen vielen Frontlinien innerhalb der Stadt.

Die einstigen Prunkgebäude der grünen Stadt aus der Zarizyn-Zeit gibt es nicht mehr oder sind schwer beschädigt.

Hausruine im Zentrum der Stadt mit Blick auf den Wegweiser  "Sanitätspark" als stumme Hinterlassenschaft der Deutschen.

Vor dieser Ruine stehen die Wagen der Straßenbahn, die zur Trümmerbeseitigung zunächst zweckentfremdet recht bald wieder ihren Betrieb aufnehmen wird.

Auf dem Roten Platz.

An diesen Gebäuden verkehrte einst die Straßenbahn, welche die nördlichen mit den südlichen Stadtteilen verband. Sie wird als eines der ersten Verkehrsmittel bald wieder ihren Dienst aufnehmen.

Nicht an der Front eingesetzte Soldaten der Roten Armee organisieren das Leben in der Stadt. Die zurückkehrende Bevölkerung wird zunächst von den Beutebeständen der Wehrmacht versorgt.

Die Verwüstungen auf dem Bahngelände.

Die zurückgekehrten Menschen suchen nach dem was der Krieg ihnen gelassen hat.

In Windeseile wird versucht Normalität herzustellen. Vor dem Portal des Kaufhauses sind bereits die Gräber der Deutschen, die Trümmer und Kriegsschrott entfernt worden.

Zwischen Leichen, Kriegsschrott und Schutt wird nach brauchbaren Dingen gesucht.

Aus den ehemaligen Parkanlagen heraus hat selbst kaum ein Baum diese Feuersbrunst überstanden.

Auch diese Fabrikruinen werden von Kriegsgefangenen unter weiteren hohen Opfern beseitigt werden. In wenigen Jahren wird mit ihrer Hilfe ein neues, schönes Stalingrad entstehen.

Erdrückende Leere auf dem Roten Platz.

Blick auf den Roten Platz der nicht mehr wieder zu erkennen ist.

Ehemalige Stellungsgräben im Stadtzentrum mit Blickrichtung Südwesten. Links im Bild der alte Feuerturm.

Der Obelisk auf dem Roten Platz mit Blick auf das Zentralkaufhaus.

Kriegsgefangene auf einem inzwischen frei geräumten Platz im Stadtzentrum.

Im Keller des Kaufhauses befand Paulus letzter Befehlsstand.

Ein durch Bomben und Granaten zerstörter Vorstadtpark. In der Bildmitte ein eingegrabener Panzerkampfwagen.

Das Bild der Zerstörungen im Südteil der Stadt.

Eine zersprengte Brücke (vermutlich die Brücke über das Zariza-Tal).

Im zerstörten Elektrizitätswerk.

Kalvarienberg im Süden Stalingrads. Auch hier haben nur die Essen der Häuser die Feuersbrunst überstanden.

Ebenfalls auf dem Kalvarienberg.

Wiederaufbau einer Brücke (vermutlich die Brücke über das Zariza-Tal).

Der Bahnhof. Noch 1943 konnte der Stalingrader Bahnhof wieder voll in Betrieb genommen werden.

Verworfene Bahngleise zeigen die unvorstellbare Wucht dessen, was sich hier abgespielt haben muss.

Blick von den Bahnanlagen in Richtung Getreidesilos.

Das Vorgelände des Bahnhofs.

Die Zerstörungen im Bahnhofsgelände.

Auf dem Rangiergelände des Bahnhofs.

Der hart umkämpfte Mamajew-Hügel nach den Kämpfen im Februar 1943. Hier befanden sich die Wasserreservoirs angrenzender Stadtteile.

Das zerstörte und wenig später durch Kriegsgefangene wieder aufgebaute Dramaturgische Theater im Sommer 1943.

Das Dramaturgische Theater im Februar 1943.

Blick auf das Betriebstor und der anliegenden Verwaltungsgebäude des Traktorenwerkes. Im Bildvordergrund der Verteidigungsgraben für das Werk, den die Arbeiter vor Angriff der Deutschen anlegten.

Russischer Flugzeugschrott.

Der Bahnhofsvorplatz im Februar 1943.

Blick auf den Brunnen der Kindergruppe des Bahnhofs. Man hat mit dem Zusammentragen der Kriegsmunition begonnen.

Das "Pawlow Haus". Die Giebelseite dieser Ruine steht heute als Exponat gegenüber des Panorama-Museums. Angeblich hätte eine Handvoll Rotarmisten unter Führung des Sergeanten Jakow Pawlow (später Held der Sowjetunion) dieses 6-Familienwohnhaus 58 Tage gegen überlegene deutsche Kräfte verteidigt. Pawlow soll Ende November 1942 mit seinen restlichen Leuten sogar noch zum heldenmütigen Gegenangriff übergegangen sein. Der Ausgang dieses Gegenangriffs ist nicht beschrieben, genauso wie diese Geschichte keine Aufzeichnungen in den Tagesberichten der 6. Armee findet.

Blick auf die Uliza Krestjanin (Straße der Bauern).

Eine Artilleriestellung am Eingang des Werkes metallurgischen Werkes.

Teile der Traktorenfabrik (Panzerwerk) nach der Schlacht und den ersten Aufräumungsarbeiten 1943. Darüber hinaus wurden hier Kriegsgefangene zur Zwangsarbeit in der Rüstungsproduktion eingesetzt.

Tagtäglich kehren die heim, die von weit draußen aus der Steppe kommen.

Wer mag sich wohl in diesem Konvoi befunden haben, als ihn der russische Feuerüberfall traf.

Nur die Fotoaufnahmen der Soldaten zeigen ungeschminkt einen detaillierten Zustand des Kriegsschauplatzes an der Wolga. Ein beträchtlicher Teil von Fotografien sind als Negative bei den Ausflügen aus Stalingrad gelangt und konnten so die Heimat erreichen. Die Fotografen indes haben die Stadt meist nie wieder verlassen können. Sie fielen oder gerieten später in Gefangenschaft. Hier im Bild ein Stabsoffizier.

Hier eine Aufnahme unmittelbar am Bahnhofsgelände.

Nahezu friedlich wirken die verwaisten Straßenzüge mit ihren Häuserruinen der bereits als fast vollständig eingenommenen Stadt. Zu diesem Zeitpunkt scheint keiner daran zu denken, das nur wenige Wochen später hier noch einmal der Sturm los bricht und es für die meisten keine Rückkehr mehr geben wird.

Die Straßenbahn ist das erste Verkehrsmittel, das unmittelbar nach dem Krieg den Verkehr wieder aufnimmt. Hier eine Aufnahme mit Blick auf einen der vielen Stadtparks von Stalingrad.

Blick auf eine zerstörte Fabrikanlage

Das Getreidesilo, welches nach der schlacht vollständig neu errichtet werden musste.

Zusammengetragener Kriegsschrott westlich der Stadt.

Das befestigte Wolgaufer im Stadtzentrum. Es galt als ein Ort der Ruhe für Erholungssuchende am Wochenende.

Blick über die Wolga in Richtung Osten am Fuße der Stadt.

Die Stahlgerippe der Kühltürme aus dem Elektrizitätswerk.

Der Brunnen mit der Kindergruppe vor dem Bahnhofsgebäude mit Blickrichtung Südost.

Die freigelegten Wasserbehälter auf dem Mamajew Kurgan (Höhe 102).

Mit dem Kriegsschrott um Stalingrad konnte für Jahrzehnte der Rohstoff Stahl für das eigens erbaute Stahlwerk praktisch kostenlos bezogen werden. Und heute befinden sich in den riesigen Weiten der Steppe noch immer Kriegsschrotteile, die nur rein zufällig entdeckt werden.

Das Wrack eines ausgebrannten russischen Kanonenbootes auf der Wolga zu Füßen der Ruinenstadt.

Blick auf einen Tunneleingang auf dem verwüsteten Gelände des metallurgischen Werkes. Die unterirdischen Gangsysteme, wie auch Bunker und Laufgräben entstanden zur Verteidigung der Stadt.

Die Sieger nutzen deutsche Technik - bis heute. Die Wehrmacht BMW R75 fährt heute als Ural und Dnepr durch Russlands Riesenreich.

Die Reste eines Gebäudes aus der Zarizyn-Zeit. Diese Zeugen Stalingrads alter Geschichte sind unwiederbringlich verloren.

Das schon abgetragene Obergeschoss des Kaufhauses und der Obelisk auf dem Roten Platz.

Irgendwo in den Straßen der Stadt. Es ist halbwegs Ordnung geschafft.

So sollten in zwei Jahren auch die deutschen Städte aussehen.

Blick auf einen Gebäudeteil des Bahnhofs.

Der Getreidesilo an der Nord-Süd Magistrale

Da bleibt die Frage, um was hier so lange so verbissen gekämpft wurde.

Das Stadtbild für einige Jahre. Das Leben scheint seinen Gang zu gehen.

Auf dem Bahnhof.

In Stalingrad kommt praktisch keine Technik zum Einsatz. Der Wiederaufbau geschieht ausschließlich per Hand.

Eine bereits geräumte Straße im Stadtzentrum.

Hier im Norden der Stadt befanden sich die Industrieanlagen als Hauptangriffsziel der deutschen Luftwaffe.

Was in Stalingrad allein an deutschem Volksvermögen verloren gegangen ist, ist nicht bezifferbar.

Blick auf den Roten Platz und die Straße des Friedens.

Aufräumungsarbeiten in den Straßen.

Blick auf einen Teil des Stadtzentrums und die Wolga.

Nicht nur Zivilisten bauen Stalingrad in alter Schönheit wieder auf, sondern die vielen, vielen Tausend Kriegsgefangenen, die man sich bis 1956 im Land hält.

Der Haupteingang zur Traktorenfabrik.

Deutsche LKWs entlang der Eisenbahnlinie Gumrak 1944.

 

 

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