Stalingrad - Bilder einer erbitterten Schlacht

Stalingrad - Bilder einer erbitterten Schlacht

Der Kampf um Stalingrad in einer Dokumentation von Bildern, Fotos, Karten, Filmen, Plänen, Berichten und Beschreibungen.

 

 

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Vormarsch nach Osten

 

Und so war es...

Stalingrad wurde zum Überlebenskampf zweier Ideologien: Das Werkzeug des einen, war die Trophäe des anderen.

Adolf Hitler (1889-1945) überlebte die Niederlage von Stalingrad durch Freitod nur gut 2 Jahre, Jossif Wissarionowitsch Dschugaschwili Stalin (1879-1953) überlebte den Sieg über seine Stadt 10 Jahre und Wilhelm Friedrich Paulus (1890-1957) verstarb 14 Jahre darauf, fast auf den Tag genau, nach Ende dieser Schlacht.

Der Heldentod in Stalingrad

Generalfeldmarschall Wilhelm Friedrich Paulus, geb. 23.9.1890 - gest.1.2.1957. Vom 5. Januar 1942 bis 31. Januar 1943 Oberbefehlshaber der 6. Armee. Ein unpolitischer Soldat mit Etikette und soldatischem Gehorsam - ein Mann, der fürs Feld weniger geeignet schien, als kluger Stratege an den Kartentischen militärischer Führungsspitzen.

5. Januar 1942, General der Panzertruppe Paulus wird zum Oberbefehlshaber der 6. Armee benannt und übernimmt fortan das Kommando über diese. Damit ist er mit 52 Jahren der jüngste der deutschen Heerführer.

Die 10 Gebote für die Kriegsführung des deutschen Wehrmachtssoldaten

Die Pflichten des deutschen Wehrmachtssoldaten

Rund 100 deutsche und verbündete Divisionen treten im Rahmen der Sommeroffensive (Unternehmen "Blau") ab dem 28. Juni 1942 im Südabschnitt der Ostfront an - eine Streitmacht, der in den folgenden Monaten nichts entgegenzusetzen ist. Das Oberkommando der Wehrmacht befahl für Russland keine Urzeitumstellung.

Geographische Karte der Ukraine und Südrussland aus dem Jahre 1930. Das Kartenmaterial Russlands war bescheiden, das Vormarschgebiet meist unbekannt. Viel zu oft mussten von den Führungsstäben Kompromisse eingegangen werden, die manche Operationen scheitern ließen.

Das Russlandlied von Alfred Jlling. Dieses Marschlied wurde offiziell in Form einer kleinen Pappkarte ausgegeben und begleitete die Soldaten auf ihren langen Märschen gen Osten. Marschlieder hoben die Stimmung in der Truppe und verkürzten zumindest subjektiv die Marschzeit.

Eine lodernde Kate irgendwo auf Russlands Erde des Jahres 1942. So wie hier, werden in den kommenden dreieinhalb Jahren die Unschuldigen die Ungerechtigkeit dieses Krieges erleben.

Frühsommer 1942. Blick in eine zerstörte Häuserzeile der viertgrößten Stadt Russlands mit dem Verwaltungszentrum der Schwerindustrie. Die Charkow-Offensive ist endlich erfolgreich geschlagen und mit ihr ist der Weg nach Südosten geebnet.

Das Stadtleben Charkows prägt fortan deutsches Militär. Nicht weniger als eine Million Soldaten der Wehrmacht mit 22 Divisionen haben in den insgesamt vier Schlachten um diese Stadt ihren Fuß hierher gesetzt.

Luftaufnahme des Charkower Stadtzentrums mit seinen imposanten Verwaltungs- und Regierungsgebäuden. Schon damals waren die Ausmaße russischer Großstädte für deutsche Verhältnisse unfassbar.

In der Ukraine begrüßt man die "Befreier" mit Blumen, Brot und Salz.

Der größten physischen Belastung im Russlandfeldzug waren die Soldaten der Infanterie ausgesetzt. Ihre zehrenden Fußmärsche über Hunderte Kilometer, immerwährender direkter Feindkontakt und die Unbilden russischer Wetterextreme zehrten an der Substanz und führten schließlich zur höchsten Ausfallquote aller Waffengattungen.

Nur einige Stunden Regen und die militärischen Offensiven blieben buchstäblich im Schlamm stecken. Besonders für die Infanterie bedeutete dieser Morast Schwerstarbeit. Allein der Vormarsch zehrt unendlich an den physischen Kräften der Männer.

Infanteristen stürmen in der Deckung eines Panzerkampfwagen III gegen russische Linien vor. Der Panzer III wurde in verschiedenen Ausführung von September 1939 bis August 1943 produziert.

General der Panzertruppe Paulus am Kartentisch beim Führer in der "Wolfsschanze" im ostpreußischen Rastenburg.

Unerträgliche Hitze im Sommer zwingen zur Marscherleichterung auf dem Vormarsch durch die russische Steppe. Sturmgepäck, Ausrüstungsgegenstände oder leichte Munition führten die Trosse und motorisierten Einheiten mit. Die Stahlhelme durften auf Befehl am Koppel befestigt werden. Regen dagegen lässt auf den unbefestigten Fahrstraßen sofort alles im Morast versinken. Kein anderer Feldzug bisher war so sehr wetterabhängig wie der in Russland.

Panzerspitzen der 6. Armee treffen mit Vorsicht auf ein ukrainisches Dorf. Immer wieder sind hier Nester von Partisanen nieder zu machen.

Zwischen Charkow und Izjum im heißen Sommer 1942. Die Julisonne brennt unbarmherzig und die motorisierten Truppen müssen ungewohnt oft die mit Sandstaub zugesetzten Luftfilter ihrer Fahrzeuge reinigen. Der technische Aufwand zum Betriebserhalt aller Fahrzeuge der Wehrmacht ist in Russland ungewohnt hoch und bindet enorme Ressourcen.

Das Ausbringen der Hakenkreuzfahne ermöglichte den Bomberpiloten der Luftwaffe zu unterscheiden, wo sich eigene und feindliche Truppen befanden. Im Hintergrund in Brand geschossene Gefechtsfahrzeuge der Roten Armee.

Den Schutz der Siedlungen nutzt man häufig zur Rast, dem Auffüllen von Betriebsstoffen, der Wartung von Technik und Ausrüstung, dem Verpflegungsempfang und der Fütterung der Pferde.

Panzerbegegnung mit einem Panzerkampfwagen IV im Vordergrund und einem Panzer III dahinter an einer Waldlichtung in der Ukraine. Noch sind die Bäume und Sträucher, Wälder und Wiesen aus der Heimat wohl bekannt. Das aber ändert sich, je weiter östlich es geht.

Aufnahme eines zersprengten Panzer T 34 der Roten Armee nach den harten Kämpfen in der Senke von Izjum, südöstlich Charkows. Nicht selten boten diese Wracks Unterschlupf für russische Scharfschützen.

Nach der Zerschlagung der russischen Truppen gehen deren Soldaten in deutsche Kriegsgefangenschaft. Die Sterberate ist enorm hoch, weil die Wehrmachtsführung dieser gigantischen Masse von Gefangenen nicht gewachsen ist.

Mit dem Halbkettenkampfwagen wie dem Sonder-KFZ 250 ist man auch schwierigerem Gelände gewachsen. In den östlichen Steppengebieten der Ukraine gibt es kaum mehr ausreichende Deckung für die Rotarmisten. Deshalb ziehen sie sich mehr und mehr in die Weite des Raumes zurück und vermeiden so immer häufiger den direkten Kampf mit dem Ansturm der übermächtigen deutschen Maschinerie.

Hin und wieder verhindert gegnerische Artillerie ein noch zügigeres Vorankommen. Sie aber kann binnen kürzester Zeit vernichtet werden. Erbeutete Waffen werden gegen die Russen eingesetzt, weil so nicht nur eigene Kampfmittel geschont werden, sondern auch in einigen Teilen die Front überdehnt ist und Nachschubprobleme immer öfter an der Tagesordnung sind.

Die Hatz im Staub vorausfahrender motorisierter Einheiten auf einer der wenigen Rollbahnen geht bei sengender Hitze zügig voran und ist gut für die täglichen Erfolgsmeldungen des Oberkommandos.

Männer einer Kradschützentruppe donnern über südrussische Wege in die vordersten Stellungen. Die robusten BMW Motorräder des Typs R75 waren als Gespann für bis zu drei Soldaten ausgelegt und oftmals mit einem Maschinengewehr ausgestattet. Ihr Motor, ein 750 Kubikzentimeter, Zweizylinder Boxermotor mit 26 PS brachte es auf eine Höchstgeschwindigkeit von um die 90 km/h.

Das schwere Motorrad BMW R75 mit seinen Bedienelementen.

Der Führungsstab einer Einheit der 6. Armee prescht in seinem Befehlswagen den vordersten Spitzen hinterher. Die mächtigen Staubwolken sah man kilometerweit.

So ziehen sie, die endlos scheinenden Truppen und Nachschubkolonnen. Das Bezwingen der riesigen Weiten, oft ohne Flankensicherung, ist beliebtes Angriffsziel von Partisanen oder auch regulären feindlichen Truppen. Und mit der Entfernung zu Deutschland wuchsen schon jetzt immer sichtbarer die Versorgungsprobleme der Armee.

Ein jeder ist gezeichnet von den Kämpfen, den Märschen, den Wetterunbilden, den Entbehrungen. Sie zehren an den Kräften. Der Infanterist hat mit seinen Fußmärschen über Hunderte Kilometer und dem unmittelbaren Feindkontakt das schwerste Los gezogen. Nur jeder Vierzigste wird seine Heimat jemals wieder sehen.

Dieser Einsatzführer der Vorausabteilung eines Kradschützenzuges der 24. Panzerdivision (ehemals 1. Kavalleriedivision) orientiert sich anhand der Karte über das befohlene Einsatzziel.

Ein Versorgungs-LKW (vermutlich 3 Tonnen Opel Blitz) der rückwärtigen Dienste kämpft sich durch Staub und sengende Hitze. Der größte Feind der Armee auf russischem Territorium bleibt das Wetter. Es entscheidet erheblich über Erfolg oder Misserfolg einzelner Operationen.

Imposant und furchteinflößend - die Panzer dieses Krieges walzen alles nieder. Ihre Ketten rollen über Gräben, Bunker, zermalmen Tiere und Menschen.

Der mittlere Panzerkampfwagen III mit seinen zahllosen Ausführungen war damals ein bewährter Panzer in der Wehrmacht und kam an allen Fronten zum Einsatz. Im Laufe des Krieges erfuhr er stetige Verbesserungen, um vor allem konkurrenzfähig zu den Kampfwagen feindlicher Armeen zu sein. Dem russischen Panzer T 34 blieb er jedoch insgesamt unterlegen.

Motorisierte Verbände in der Angriffsentfaltung. Obwohl sich der Russe immer öfter in die Weite des Raumes zurückzieht, um der wiederholten Einkesselung zu entgehen, liegt ein weiterer Gedanke hinter dieser Taktik: Die deutschen Divisionen sollen auf ihrem Vormarsch von selbst verbluten. Dies wirkt zum einen demoralisierend und zum anderen bindet die dramatische Verlängerung der Nachschubwege enorme Kräfte. Operationen können nicht weitergeführt werden und kommen zum Stillstand. Adolf Hitler deutete das Ausbleiben feindlicher Gegenwehr fatalerweise auf das Ende Stalins Armee.

Sonntag, 26. Juli 1942 - Deutsche Vorausabteilungen stehen im großen Don-Bogen. Am 29. Juli erklärt General Paulus dem auf seinem Gefechtsstand anwesenden Adjutanten Hitlers, General Schmundt, dass die Armee für einen Angriff auf Stalingrad zu schwach sei.

Ein eintägiger Landregen lässt am nördlichen Ende der Don-Front jede Bewegung im Tiefschlamm ersticken. Die Männer haben mit dem eine halbe Tonne Leergewicht auf die Waage bringendem, Beiwagen angetriebenem BMW R75-Gespann alle Mühe.

Ein Erinnerungsfoto. Auf dem Weg nach Stalingrad im Juli 1942. Es wird der letzte Heimaturlaub gewesen sein.

Vor dem Don-Bogen mehrt sich verstärkter Widerstand russischer Kräfte. Immer wieder sind die Trupps feindlicher Artillerie, Bombenangriffen und mittleren Gefechten ausgeliefert, so dass weit auseinander Marschkolonnen erforderlich werden. Sie verhindern bei erfolgreicher Feindeinwirkung hohe Material- und Menschenverluste.

Der Funker einer Funkstelle der 16. Inf. Div. im Don-Bogen

Funker im Einsatz am Adler Kübelwagen im Don-Bogen

Unteroffiziere der 16. Infanterie-Division bei sengender Hitze des Sommers 1942 im Don-Bogen

Die Funkertruppe im Don-Bogen

Der deckungslose Kampf in der unendlos scheinenden Steppe des Don-Bogens fügt beiden Seiten erhebliche Verluste zu.

Schneller Vormarsch in die Don-Schleife, um die russischen Kräfte wie bei Charkow erneut zu versuchen einzukesseln. Erst viele Jahre später werden einige überlebende Soldaten der 6. Armee erklären, dass zu diesem Zeitpunkt noch kaum einer in der Masse der Truppe Angst verspürte, dass ihn die feindliche Kugel selbst einmal treffen würde. Es bestand mit der hohen militärischen Überlegenheit ein großes Sicherheitsgefühl.

General Paulus im Führungszelt mit seinen Adjutanten. Der überlegte Stratege führt die Armee von Erfolg zu Erfolg. Doch zehrt er mehr und mehr von der Substanz. Auffrischungen für den Verlustausgleich gibt es nur noch selten. Einige Truppen wurden so schnell noch aus Frankreich nach Osten herangeführt.

In der Steppe werden die beerdigt, die es nicht geschafft haben.

Was ihnen bleibt ist ein Foto für die Angehörigen und das Lied "Ich hatt' einen Kameraden".

Stukas werden in der Steppe mit Treibstoff und Munition versorgt.

Kurze Einsatzbesprechung in einem freigekämpften russischen Dorf. Den Männern haben die letzten Wochen hart zugesetzt.

Dieser Artillerist prüft mit seinem Scherenfernrohr die Geschosseinschläge und korrigiert die Entfernung. Die Artillerie war in diesem weiten Gelände um den Don unverzichtbar und immer gut fürs Grobe. Nach der Artillerie preschten die Panzerspitzen vor und nach ihr die Infanterie.

Immer weniger blieb Zeit für solche Erinnerungsfotos. Im selben Moment konnte der Russe schon wieder Angriffe fliegen und die vermeintlich frohe Stimmung zerreißen.

Lagebesprechung von Kommandeuren in der Nähe des Don-Bogens. Die gigantischen Weiten werden sichtbar und mach einer fragt sich, was er hier soll.

Juli 1942. Woronesch ist genommen. Ein abgeschossener Panzer T 34/76 in einer Fahrzeugstellung am Straßenrand.

Das Straßenbild in Woronesch im Juli 1942. Abgeschossene T 34 als stumme Zeugen der Kämpfe.

Panzer der 6. Armee südlich von Woronesch auf dem Windmühlenhügel am großen Don-Bogen. Der Windmühlenhügel war fast jedem deutschen Soldaten bekannt, der sich im Verband der 6. Armee bewegte. Um Woronesch entbrannten erbitterte Kämpfe.

Auch an dieser Stelle haben Truppen der 6. Armee den Don erreicht. Die von den Pionieren geschaffenen Übergänge ermöglichen den ungehinderten Vormarsch nach Osten.

Ein Vorort von Woronesch ist vom Feind gesäubert.

Für die folgenden Truppen und zur zielgenauen Versorgung der Armee waren die Wegweiser in der Öde des Ostens unabdingbar.

Das Artillerie-Regiment der 16. Panzer-Division Kleist im Nordriegel am Windmühlenhügel im Einsatz.

An einem Funkwagen der 16. Panzer-Division wird eine erbeutete russische Truppenfahne in die Kamera gehalten.

Panzerspitzen bewegen sich durch die dünn besiedelte Hügellandschaft um Woronesch.

Im Juli 1942 ist die Schlacht um Woronesch mit hohen Verlusten geschlagen, obwohl Generalfeldmarschall von Bock zum Zorn Hitlers versicherte, dass der russische Widerstand hier bedeutungslos wäre. Diese beiden Kradmelder führen in der zerstörten Stadt gerade die Reparatur an einem ihrer Kraftradräder durch.

Generalmajor Arthur Schmidt, Chef des Stabes der 6. Armee.

Die strapaziösen Märsche der Infanteristen von teils über 50 Kilometer pro Tag, setzten jedem einzelnen Soldaten derart hart zu, dass dieser Umstand allein schon zahlreiche Ausfälle mit sich brachte. Dieser Soldat einer Radfahrkompanie ist einer der glücklichen, seine Ausrüstung nicht tragen zu müssen.

Nach der Heeresdienstvorschrift 293 von 1942 hatte ein Truppenfahrrad folgende Ausstattung zu besitzen:

- abnehmbarer Expresslenker mit Schnellspanner zur werkzeuglosen Arretierung)
- Lenkerfeststellschraube
- Dosenlampe von Melas, umschaltbar von Dynamo auf Batteriebetrieb
- Gepäckträger von Pallas als Sonderanfertigung zum Mitführen schwerer Munitionskisten
- Dynamo Balaco Record von WH
- Abgeblendetes Scheinwerferglas für Tarnlicht
- extra breite Blockpedalen, die zum Fahren mit Stiefeln geeignet sind
- Hinterradnabe von Komet
- am Oberrohr fest montierte Staukiste zum Transport von Munition
- Werkzeugtasche aus Leder-Ersatzmaterial
- Keine Chromteile
- Katzenauge, Luftpumpe
- schwarze Beschichtung entsprechend der HDV 293

Rast für Mannschaft und Fahrzeuge. Technik und Mensch stoßen in der südrussischen Gluthitze des Sommers 1942 an die Grenze des Zumutbaren. Schattentemperaturen von um die vierzig Grad waren bis dato unbekannt und blieben bei der Operationsplanung unberücksichtigt.

Panzerbereitstellung am großen Don-Bogen. Im Bild der Panzer IV Ausführung F.

Hier wird ein russischer Unterstand ausgehoben. Diese Nester sind über die gesamte Steppe massenhaft vorzufinden und kaum auszumachen. Diese Selbstmordkommandos haben nichts zu verlieren und fügen als Störer den Truppen der 6. Armee immer wieder Verluste zu, die zwar nicht Kampf bestimmend aber doch hemmend sind.

Die Lage des deutschen Vormarsches auf Stalingrad im Juli/August 1942

Befehl zur Ausnutzung des Landes! vom 31. August 1942. Der Oberbefehlshaber der 6. Armee fordert die Zuführung der Versorgung aus den besetzten Gebieten. Diese Anordnung ist keine Besonderheit, sondern ist im Krieg allgemein übliche Praxis.

Infanteristen stürmen, gefolgt von Kampfwagen dem Russen hinterher, der sich mehr und mehr nur noch zurückzieht als sich in Kämpfe verwickeln zu lassen.

Besprechung mit einem Truppenkommandeur in der offenen Steppe am Don-Bogen.

Marschpause und Abwarten neuer Befehle in der Steppe des Don-Bogens.

Eine gefürchtete Waffe war das knapp 12 Kilogramm schwere MG 34 Kaliber 7,92 mm, welches nicht nur die Infanterie nutzte, sondern auch als Bugbewaffnung in Panzerkampfwagen diente. Eine hohe Durchschlagskraft, eine schnelle Schussfolge, eine hohe Reichweite und hohe Zielgenauigkeit auf große Entfernungen zeichneten dieses Maschinengewehr aus. Der Schütze hier trägt einen Ersatzlauf in einer Kartusche auf seinem Rücken.

Heinrich Himmler als Besucher an einem Führungsunterstand im Süden der Ostfront. Er war ein seltener, dafür aber nicht gerade willkommener Besucher, so wie Adolf Hitler auch. Während dieser an der Westfront häufiger zu sehen war, sind Frontbesuche im Süden der Ostfront von ihm unbekannt.

Erschöpft und fassungslos versucht hier jeder diese imposanten Weiten zu begreifen, mit den klimatischen Extremen fertig zu werden oder einfach nur zu verschnaufen.

Völlig übernächtigt und ausgelaugt werden die wenigen Marschpausen genutzt dringend benötigten Schlaf nachzuholen. Die Armee hat nunmehr auch immer mehr mit der physischen Erschöpfung der Männer zu tun. Der stetige Vormarsch und die zehrenden Kämpfe fordern ihren Tribut. Seit Anfang Juni kämpft die Truppe ohne Unterbrechung und ohne Materialergänzung oder Ausgleich menschlicher Verluste.

6. August 1942, Soldaten der 94. Infanterie-Division unterwegs mit der Kaukasus-Bahn nach Stalingrad - eine Fahrt ins Grauen.

Im Bereitstellungsraum vor Stalingrad im August 1942.

Auf Stalingrad zu wird das Gelände hügeliger. Der natürliche Deckungsschutz führt immer häufiger zu kurzen aber heftigen Angriffen kleinerer Verbände der Sowjets. Die sowjetischen Armeen haben haben sich indes in den Raum Stalingrad in die Verteidigungsstellung zurückgezogen.

Bespannte und motorisierte Kolonnen bahnen sich den Weg durch die wenigen Siedlungen Südrusslands. Hier werden Vorräte aufgefrischt und auch hier gibt es die ersehnte Abwechslung im Speiseplan. Nicht immer mit Einverständnis der Bewohner, die von ihren Melonen, Tomaten, Hühnereiern oder Getreide leben müssen. Man versorgt sich mit dem, was man sonst entbehren muss.

Mit der Protze vor einer der immer seltener werdenden Kathedralen.

Die Skizze des deutschen Vormarsches in Richtung Stalingrad im Juli/August 1942.

In der Don-Schleife haben Stukas einen Öltank in Brand geworfen.

Die seltene Farbaufnahme eines abgeschossener Panzer T 34 am großen Don-Bogen im Juli 1942.

Film 700 vom 10.9.1942, Flg. Korps VIII Bildstelle mot. (2) Nr. 1184. Diese Art von Aufklärungsbildern diente der Luftwaffe zur Sektorenerfassung, welche umgehend ausgewertet und dem Heer als Planzielkarte zur Verfügung gestellt wurden. Die Aufnahme zeigt den Nordteil Stalingrads mit den Industrievierteln vor dem Angriff. Deutlich zu erkennen ist die Eisenbahnwendeschleife (später Tennisschläger genannt) der chemischen Fabrik "Lazur".

Riesige Kolonnen von Mensch und Material bewegen sich unaufhaltsam der Schicksalsstadt entgegen.
Der Nachschub funktioniert, eine Flankensicherung gibt es zeitweise nicht. Der Russe scheint
nichts mehr entgegenzusetzen zu haben, gegnerischer Widerstand nimmt immer mehr ab.

Truppen der 24. Panzer-Division auf dem Weg nach Stalingrad in der Donsteppe.

Die Panzerbesatzung eines Panzerkampfwagen IV der 24. Panzer-Division vor den Don-Höhen.

Eine im Vormarsch befindliche Sturmgeschützabteilung mit der 7,5 cm-Kampfwagenkanone I/48, dem "gepanzerten Mädchen" für alles. Das Sturmgeschütz zeichnete sich durch hohe und schnelle Feuerkraft aus und war auch in schwierigerem Gelände äußerst beweglich. Selbst die russischen Panzer T34 und Kampfwagen der schweren IS-Reihe wurden mit ihr erfolgreich abgeschossen.

Unermesslich waren die Strapazen der Infanteristen im Russlandfeldzug. Die Infanterieregimenter legten trotz glühender Hitze täglich bis zu 50 Kilometer zu Fuß zurück und wurden zudem immer wieder in irgendwelche Kämpfe verwickelt.

Ein Marsch ohne Wiederkehr. Dies Martyrium hier sollte nichts zu dem sein, was diese jungen Männer an der Wolga erwartete. Die Füße zerschunden, verschmutzte und verschwitzte Uniformen, Jucken am verdreckten Körper, durstig und völlig erschöpft, nur dem Befehl gehorchend, geht es der Wolgametropole entgegen.

Russland besaß kaum verkehrstechnische Infrastruktur. Auf einer der wenigen Vormarschstraßen behindern sich motorisierte Artillerie und Pferdegespanne gegenseitig. Immer wieder verbringen die Pioniere Höchstleistungen, um Behelfsstraßen und Brücken zu bauen oder oder ganze Eisenbahngleise auf europäisches Maß zu bringen. Die logistische Leistung dieses gewaltigen Aufmarsches bleibt bis heute unübertroffen.

Zivile Personenkraftwagen wurden von der Bevölkerung für Kriegszwecke eingezogen und der Wehrmacht zur Verfügung gestellt. Hierbei erwies sich der Opel Olympia OL-38 mit seinem 37 PS leistenden 1,5 Liter Vierzylindermotor als recht robust und ausreichend zuverlässig.

Die russische Steppe ist im Sommer, abgesehen vom Staub, ein ideales Gelände für gepanzerte Truppen. Im Vordergrund bewegt sich ein speziell für die Wehrmacht entwickelter Opel Einheits-PKW mit einem 68 PS starkem 3,6 Liter 6-Zylindermotor. Dieses Fahrzeug war geländegängig, bot bis zu 6 Personen Platz und wurde als Zugwagen, Fernsprech-, Vorwarn- oder Führungsfahrzeug eingesetzt.

Übergang über einen der zahlreichen Nebenflüsschen des Don.

Die 16. Panzerdivision in der Don-Steppe auf dem Vormarsch in Richtung Südosten. Tonnen von Kraftstoffen müssen täglich allein für die gewaltige motorisierte Technik nachgeführt werden. Weil dies nicht immer reibungslos geschieht, sind vor allen Dingen einige Panzertrupps gezwungen, Einhalt zu gebieten und den den Nachschub abzuwarten.

Den Ausläufern der Don-Höhen entgegen, bewegen sich ein Panzer IV Ausführung F2 und ein Sturmgeschütz 40 mit 75 mm Kanone.

Eine Kolonne Panzer III walzt über das ausgedörrte Treppengras.

Besprechung vor dem Armeeführungszelt zwischen General Paulus und Kommandeuren in der Steppe. von links nach rechts:
Oberst i.G. Günther Breithaupt (Ia 76. I.D.), 
Major d.R. August Ullrich (Kommandant Stabs Hauptquartier A.O.K. 6),
General Friedrich Paulus (Befehlshaber A.O.K. 6),
Generalleutnant Carl Rodenburg. (Kommandeur 76. I.D.)

"Lili Marleen" - Das populärste Lied, die inoffizielle Soldatenhymne, der Traumhit schlechthin für wohl alle deutschen Landser. Text: Hans Leip, Musik: Norbert Schultze, Gesang: Lale Andersen, Aufnahme: 1939 (mp3)

Zahlung des Wehrsolds im Sommer vor Stalingrad.

Mit dem Mehrzweckflugzeug Fieseler Storch FI 156, auch "fliegender Kübelwagen" genannt, stellt man oft die schnelle Verbindung zu den voreilenden Spitzen der Panzerverbände her. Die Mindestfluggeschwindigkeit lag bei knapp 50 km/h. Zum Starten genügten der Maschine 50 Meter und zum Landen 20.

Ein zerstörter Pferdetreck der Infanterie nach einem russischen Feuerüberfall in der Nähe des Don im Juli 1942. Obwohl die Verluste bei der Wehrmacht nicht unerheblich waren, betrugen sie gegenüber der Roten Armee noch nicht einmal ein Zehntel.

Späher auf der Suche nach verborgenen Unterständen und Stellungen der Sowjets. Die BMW R75 Kraftradgespanne waren mit einem MG 34 ausgerüstet, welches eine verheerende Wirkung besaß. Das Rad der Seitenwagen wurde ebenfalls angetrieben und ermöglichte so die fast uneingeschränkte Gängigkeit in schwierigem Gelände.

Starke deutsche Panzerverbände der 6. Armee im Anmarsch gegen vereinzelte russische Verteidigungsstellungen, die nicht bekämpft, sondern einfach überrannt werden. Jegliche feindliche Gegenwehr wird in diesen Tagen übermächtig geschlagen.

Eine Versorgungstrupp der 44. Infanteriedivision müht sich durch die Steppenlandschaft. Diese Nachschubkräfte waren oft leichtes Ziel von  Partisanenüberfällen oder Flankenangriffen.

Die Trosse des Nachschubs. Gekocht, gebacken und zubereitet wird aus der Bewegung heraus. Stillstand in diesen Wochen heißt keine Verpflegung für die Truppe an den vordersten Spitzen.

Die Männer fürs Grobe sind die Soldaten der Artillerie. Hier eine in Feuerstellung gebrachte 7,5 cm PaK 40. Zwar war diese Waffe effektiv, durch ihr hohes Gewicht von knapp eineinhalb Tonnen jedoch taktisch wenig sinnvoll. Einmal im Schlamm stecken geblieben, war dieses Gerät durch nichts mehr herauszubekommen und wurde zurückgelassen.

Ende Juli 1942 im Donbogen. Mit dem Halbketten-Zugwagen und der schweren Feldhaubitze M 18, Kaliber 14,9 cm geht es
über eine Behelfsüberfahrt einer kleinen Balka.

Am Mittwoch, dem 29. Juli 1942 in Golubinskaja am Gefechtsstand der 6. Armee. General Paulus im Gespräch mit Hitlers Adjutanten General Schmundt, dem Paulus hier erklärt, dass die Armee für einen Angriff auf Stalingrad zu schwach sei. Erhört werden diese Bedenken nicht.

Leichte Schützenpanzer des Typs SdKFZ 250 der 16. Panzer-Division erklimmen die Erhebungen der Don-Höhen. Danach erstreckt sich bis zum Horizont ein gigantisches Plateau ebener Steppe.

Männer der Infanterie in schweren Kämpfen mit dem Russen um ein Dorf am Don-Bogen.

Aufmunitionieren des Bord-MG MG 34 eines Panzer III.

Dieser vorgeschobene Beobachtungsposten hat das MG 34 in Schussbereitschaft gebracht und seinen Schlag Suppe aus dem Kochgeschirr gelöffelt. Der Zerstörte Russenpanzer T 34 / 76 F ist einer der letzten Modelle mit 7,62 cm-Kanone.

Kurze Verschnaufpausen werden immer zur Verpflegung genutzt, weil es hier in Russland keine Regelmäßigkeiten mehr gibt. Oft genug können die Küchentrecks den voreilenden Truppen nicht folgen, so dass die stabile Versorgung immer wieder abreißt.

Ein mittlerer allradgetriebener Lastkraftwagen Henschel 33 D mit 3 Tonnen Nutzlast prescht mit Nachschub nach vorn.

Nach den heftigen Abwehrschlachten am Don-Bogen bleiben zerstörte Technik, zerfetzte Tierleiber und die, die Stalingrad nie erreichen werden zurück. Im Bild ein zerstörter Sanitätskraftwagen der rückwärtigen Dienste.

Eine heftige Abwehrschlacht entbrennt mit den Truppen der Roten Armee am Don-Bogen. Die Oberbefehlshaber der russischen Streitkräfte wissen nunmehr um das Ziel der Deutschen. Mehr und mehr stoßen die Soldaten der 6. Armee aus allen Richtungen auf verbissenen Widerstand der Sowjets. Hier ein in Brand geschossener Treibstoffkonvoi der Russen.

Ein bei den Kämpfen am Don-Bogen in Brand geschossener Panzerkampfwagen IV mit langer 7,5 cm Kanone und Schürzen. Während Deutschland mit dem Fortgang des Krieges immer weniger Rohstoffe für die Kriegsproduktion zur Verfügung hat, nähren sich die Sowjets aus anscheinend unerschöpflichen Quellen und Vorräten.

Gruppenführer werden ausgezeichnet. Auszeichnungen oder Beförderungen hoben nicht nur den Status des Betreffenden, sondern ergaben je nach Anerkennung auch eine höhere Besoldung. Die war notwendig, um die Familienangehörigen daheim so gut wie möglich absichern zu können.

In einem vom Russen gesäubertem Ort wird auf Befehl die Reichskriegsflagge gehisst.

Eine Kolonne Sturmgeschütze vom Typ III in Fahrt auf Stalingrad entgegen. Der stets aufgewirbelte Staub macht der Technik arg zu schaffen. Im Bild hier eine extra für die Südostfront hergestellte Turmhaube, um Bewaffnung, Winkelspiegel und andere empfindliche Anbauteile des Panzers zu schützen.

Abgestellte Panzerkampfwagen geben den Nachschubverbänden Begleitschutz.

Mit hohem Tempo rollen Teile der beiden Panzerkorps der 6. Armee durch die Don-Steppe Kalatsch entgegen.

Die Panzerspitze der 6. Armee bezwingt schwieriges Gelände im Don-Brückenkopf.

Abgesessene Panzergrenadiere der 24. Panzer-Division folgen in der Deckung einem Borgward Schützenpanzer, der 12 Mann Besatzung aufnehmen kann. Seine Bewaffnung besteht aus zwei schweren Maschinengewehren und mit seinem 100 PS Maybach Vergasermotor erreicht er auf der Straße etwa 50 km/h. Im Gelände benötigt dieses Gruppenfahrzeug 85 Liter Treibstoff.

Ein leichter Schützenpanzer 250 durchkämmt das Areal einer Hügelkette.

Noch sind die aus der Heimat mitgebrachten Pferde treue Gefährten, die ihre Lasten tapfer ziehen. Später erweisen sich die langbeinigen Tiere als untauglich und werden durch russische Panjepferde oder Kamele ersetzt. Ein großer Teil der Wehrmachtspferde landete während der Einkesselung beim Schlachter in der Feldküche.

Auch sie werden vorgespannt, die als extreme Nahrungsspezialisten bekannten und hier verbreitet anzutreffenden Kamele.

Hilfsweise hat man Ochsen bespannt, die mit urgewaltiger Kraft mehrfach schwerere Lasten bewegen können als Pferde. Ein Ochse ist in der Lage so lange zu ziehen, bis das Geschirr reißt.

Von Berlin bis an die Wolga nach Stalingrad sind es auf direktem Weg gut 3.000 Kilometer. Die Männer der deutschen Infanterie marschierten durch unterschiedlichste Kampfräume in den Monaten Juni bis August etwa ein Drittel mehr.

Kräfte der 24. Panzerdivision nähern sich dem Don-Übergang bei Kalatsch. Im Bild die BMW R 75 und ein schwerer 5 Tonnen Zugkraftwagen mit montierter Zwillingsflak.

Ein Panzer Typ III Ausführung J bahnt sich seinen Weg über einen Knüppeldamm, der zur Befestigung des Untergrundes durch Pioniere errichtet wurde.

Ein Panzerkampfwagen III J im Raum Kalatsch unterwegs in Richtung Don Kriegsbrücke.

Zwei MG-Infanteriezüge werden durch Panzer III geschützt, als sie sich Anfang August 1942 im Verband der 24. Panzerdivision im Raum Kalatsch befinden.

Anfang August 1942 befindet sich ein Großteil der 6. Armee am Don bei Kalatsch. Kalatsch und die Donbrücke als letztes natürliches Hindernis in Richtung Stalingrad ist von den Russen mit starken Verteidigungsstellungen belegt. Bis Stalingrad sind es noch gut 80 Kilometer. Einige Stellungen werden hier von einer Batterie mit leichten Feldhaubitzen 18 (FH 18/40) niedergehalten.

Ein sympathisches Lächeln für die Kamera. Sie werden nie wieder nach Hause zurückkehren.

Ein Panzerkampfwagen IV F 2 nähert sich den Don-Höhen in Richtung Kalatsch.

Eine Kolonne von Panzer III überquert einen Seitenarm des Don.

Völlig erschöpft und übernächtigt schlafen einige Männer der 371. Infanterie-Division im Schatten ihres MG-Wagens 36 mit 7,92-Zwillings-Fliegerabwehr MG 34 in der Steppe vor dem Don.

Scharfmachen der Handgranaten für den Nahkampf.

Ein Stuka-Geschwader von Junkers JU 87 während eines Angriffsfluges. Diese Maschinen waren die ersten vollwertigen Sturzkampf- und Schlachtflugzeuge der Welt. Das infernalisch heulende Sirenengeräusch beim Sturzflug war Hitlers Idee. Er lies in diese Flugzeuge das "Jericho-Gerät" einbauen, was diese Maschinen unüberhörbar machte.

Dieser eingegrabene und zerstörte Russenpanzer vom Typ T 34 wird nach russischen Scharfschützen durchsucht, die in diesen Wracks oft genug hervorragenden Unterschlupf fanden. Russische Scharfschützen hatten es besonders auf Kommandeure der Einheiten abgesehen.

Eine Kradschützen-Vorausabteilung der 24. Panzer-Division bei der Feindbeobachtung in Richtung Don.

Teils tiefe Balkas (Erosionsschluchten) durchsetzten das Gebiet zwischen der Don-Steppe und der Wolga. Oft sind sie wegen ihrer gewaltigen Tiefe nur zu umfahren.

Das alltägliche Bild des Grauens. Eine zerfetzte MG-Stellung nach einem Granattreffer. Und immer ist es ein Abschied lieb gewonnener Kameraden. Es folgt der Brief in die Heimat " ... ich habe die traurige Pflicht Ihnen mitzuteilen zu müssen...". Dieses Prozedere wird für jeden Kompaniechef zur täglichen Routine in einer menschlichen Unwirklichkeit.

Sanitäter versorgen unter allen Kraftanstrengungen die Verwundeten. Kampfunfähige haben jetzt noch das große Glück aufgefunden und in die Heimat zur Genesung transportiert zu werden. An der Wolga kann man sich nicht mehr um sie kümmern und die Verletzten werden bevorzugtes Ziel russischer Kettenfahrzeuge oder man zertrümmert den Wehrlosen mit dem Feldspaten oder dem Gewehrkolben den Schädel.

... und wieder hat eine Mutter ihren Sohn verloren und die Kinder ihren Vater. Keiner der Angehörigen daheim mag sich ausmalen, was "gefallen" heißt. Im Benachrichtigungsschreiben wird stehen: "...er hat nicht gelitten..." Hat ihn ein Granatsplitter die Bauchdecke aufgerissen, eine Mine die Beine zerfetzt oder ein russischer Infanterist mit seinem Feldspaten seinen Schädel gespalten? Keine weiß das aber alle wissen, dass im Krieg nur selten jemand schmerzlos verreckt.

Noch einmal wird mit deutscher Feldherrenkunst, Wagemut und Überlegenheit des Materials der russische Brückenkopf von Kalatsch am Don innerhalb von drei Tagen eingedrückt. Was auch die Sowjets herangeschafft haben wird übermächtig vernichtet.

Die für die 6. Armee strategisch wichtige und hart umkämpfte Brücke über den Don bei Kalatsch, etwa 80 Kilometer vor Stalingrad. Stärkste sowjetische Kräfte mussten hier mit hohem Material- und Menscheneinsatz überwältigt werden.

8. August 1942 - Kalatsch am Don. Die Brücke an den Don-Höhen ist durch die 16. und 24. Panzerdivision in einem Umfassungskampf genommen. Im Sack befanden sich nach deutschen Angaben neun Schützendivisionen, zwei motorisierte und sieben Panzerbrigaden der sowjetischen 1. Panzerarmee und der 62. sowjetischen Armee. 1.000 Panzer und gepanzerte Fahrzeuge, sowie 750 Geschütze wurden erbeutet oder zerstört.

Kommandos der 6. Armee beschäftigen sich mit Stellungsbau auf den Don-Höhen bei Kalatsch. Im Hintergrund die Versorgungsader der 6. Armee und das "Tor nach Mitteleuropa" - die Don-Brücke.

1. September 1942. Stukas bombardieren sich festsetzende bolschewistische Truppenansammlungen westlich Stalingrad auf einer der wenigen Verbindungsstraßen zwischen Don und Wolga.

Blick auf das schwer umkämpfte Kalatsch am Don. Das freigekämpfte Kalatsch war Ausgangspunkt der letzten großen Operation - der Einnahme Stalingrads.

General Paulus im Gespräch mit einem seiner Divisionskommandeure vor den gigantischen Weiten der Don-Ebene.

Das Ziel zum Greifen nahe und die Heimat so unendlich weit. An der Wolga sollte der Vormarsch enden. Nahezu alle Soldaten der Armee Paulus werden nicht wieder nach Hause zurückkehren. Die Entfernung nach Dresden betrug tatsächlich noch 200 Kilometer mehr als hier angegeben.

Am 19. August 1942 stößt die 4. Panzerarmee bei Abganerowo auf den äußeren Verteidigungsgürtel Stalingrads. Die Sowjets eröffnen das Feuer mit starker Artillerie und pflügen im wahrsten Sinne des Wortes die Steppe um.

Vor Stalingrad, dem äußeren Verteidigungsring der 64. Roten Armee treffen die Einheiten der 6. deutschen Armee auf unerwartet großen Widerstand. Der Russe kämpft mit einer zähen Verbissenheit. Die Bedienung dieser 2 cm-Flak auf Selbstfahrlafette auf einer 1 t-Zugmaschine muss in Deckung gehen

Panzer IV mit ihren langen 7,5 cm-Kanonen vor Stalingrad. Die Panzerspitzen preschten so schnell nach vorn, dass sie beinahe zwei Wochen in der Steppe aus Mangel an Treibstoff und Munition ausharren mussten. Die Rote Armee zog sich in großen Teilen nach Stalingrad zurück, um dort die Verteidigung zustabilisieren. Nur dem Umstand ist zu verdanken, dass dieses Voreilen nicht zu einem Fiasko wurde.

Generaloberst Hoth im Vorfeld von Stalingrad auf einem vorgeschobenen Beobachtungsposten.

General der Panzertruppe Kempf, Kommandierender General des XXXXVIII. Panzerkorps.

Ein abgeschossener Panzerkampfwagen III mit seiner Besatzung in der Steppe vor Stalingrad. Die Lage der Leichen weist darauf hin, dass sie nach dem ausbooten getötet wurden.

Anfang September zeigen sich den deutschen Luftaufklärern westlich der Wolga oft nur noch eigene Panzerwagen. Die Russen haben sich nach Stalingrad und in die Weite des Raumes zurückgezogen. Eine Verfolgungshatz beginnt, um ihnen die Zeit zu nehmen weitere Verteidigungsstellungen um die Stadt einzurichten.

4. September 1942. Panzer der 16. Panzer-Division rollen gegen Stalingrad vor.

Pioniere rasten am 14. September unmittelbar vor den Don-Höhen.

Kradschützen einer Vorausabteilung der 24. Panzer-Division bekommen Feuer aus einem feindlichen Unterstand in der Steppe.

Die verzweifelte Lage der Sowjets kommt hier zum Ausdruck. Mit dieser improvisierten Barrikade sollen die Panzer 6. Armee vor Stalingrad gestoppt werden. Das Tagesziel für die Verfolger heißt nur noch: "Vorstoß so weit wie möglich!"

Ein Trupp MG-Schützen beobachtet das Vorfeld.

Vor Stalingrad erörtert ein Stabsoffizier in einer Meldestelle die Gefechtslage.

Ein Güterzug mit amerikanischer Hilfslieferungen für die Russen sind der 6. Armee in die Hände gefallen. Jeeps, LKWs, Panzer, Munition und Verpflegung sind willkommene Versorgungsunterstützung.

Die robusten, technisch einfachen und leichtgewichtigen amerikanischen Geländewagen werden umfangreich genutzt, denn vergleichbares gibt es bei der Wehrmacht nicht.

Motorisierte Infanterie mit Panzerunterstützung nähern sich anderenorts unaufhaltsam dem äußeren Verteidigungsgürtel Stalingrads, der durch die 64. Rote Armee gesichert wird.

Ein abgeschossner russischer Panzer T 34/76 in der Steppe vor Stalingrad. Er war ist noch einer aus dem Produktionszeitraum 1940 mit der kurzen 76 mm Kanone. In großer Anzahl führen die Sowjets ihre den deutschen Kampfwagen überlegenen Riesenpanzer ins Gefecht. Er verband Feuerkraft, Geschwindigkeit und Panzerung zu einer gefürchteten Panzerwaffe.

Die nach dem Ausbooten umgebrachte Panzerbesatzung eines Kampfwagen III. Der Russe machte zu diesem Zeitpunkt keine Gefangenen. Die Tötungsmethoden des Russen waren vielseitig. Und so müssen die Soldaten der Wehrmacht immer wieder grauenhafte Entdeckungen machen, wenn Sie ihre toten Kameraden auffinden. Verwundeten hat man die Augen mit dem Bajonett ausgestochen, entmannt, am lebendigen Leib aufgeschnitten, den Schädel mit dem Feldspaten geteilt oder mit Kettenfahrzeugen überwalzt.

23. August 1942 vor Stalingrad. General Hube steht in seinem Befehlspanzerwagen auf Beobachtung. Mit Fernglas, Generaloberst Freiherr von Richthofen, Oberbefehlshaber der Luftflotte 4.

General Paulus vor seinem Kommandozelt in der Steppe vor Stalingrad bei einer Lagebesprechung mit Kommandeuren. Die Verbände der 6. Armee sind trotz schlechterer Panzer im Bewegungskampf unschlagbar. Obwohl in den eigenen Reihen die Verluste merklich steigen, die Versorgungslage immer kritischer wird, gibt es noch keinen Grund zur ernsthaften Sorge, denn Adolf Hitler ist zu diesem Zeitpunkt mit einer Handvoll Generalen der festen Überzeugung, dass der Russe nun keine Reserven mehr aufbieten kann.

Der Ehrenfriedhof "Falke" vor Stalingrad.

Linke Tafel: Ehrenfriedhof "Falke", rechte Tafel: "Gefallen für Großdeutschland

Auf dem Ehrenfriedhof "Falke" wurden hunderte gefallene Soldaten beigesetzt. Diese Ruhestätten wurden nach den Kämpfen um Stalingrad mit dem Vordrängen der Roten Armee nach Westen dem Erdboden gleichgemacht. Spuren dieser Gräber würde man heute mit Hilfe der Wehrmachtverlustmeldungen finden können. So liegen in Russland Tausende von Gebeinen an unentdeckten Orten.

Auch hier konnten die Kameraden noch begraben werden. Später war das nicht mehr möglich und sie blieben da liegen, wo sie gefallen waren.

Noch 15 Kilometer bis zum Ziel - Stalins Industrieschaustück und Hitlers Grenze östlichen Lebensraums. Für die Deutsche Bevölkerung wie für die Soldaten sollten an der Wolga alle Schlachten geschlagen und der Krieg zu Ende sein.

Infanteristen bringen ihre PaK in Stellung und bekämpfen feindliche Panzer und Widerstandsnester.

Auf dem Hauptverbandsplatz kurz vor Stalingrad. Er wird in der Folge Ziel sowjetischer Luftangriffe. Verwundete und Schwerstverletzte werden auf ihren Krankenlagern zerfetzt.

Generaloberst Freiherr v. Richthofen (rechts), Kommandeur der Luftflotte 4, während einer Beratung mit General Paulus. Auch dem Oberbefehlshaber stehen die Anstrengungen der letzten Wochen im Gesicht geschrieben.

Eine aufgegebene Stellung der Flak-Artillerie kurz vor Stalingrad. Die 7,5 Tonnen schwere 8,8 cm Flak 36 besaß eine Schussreichweite von 14.860 m. Zurückgelassene Waffen wurden immer immer funktionsuntüchtig gemacht.

Blick auf einen der inzwischen überfahrbar gemachten Panzergräben , die den äußeren Verteidigungsring Stalingrads umzogen.

Die Stadt zum Greifen nahe. Kaum einer wagt es jetzt noch zu glauben, dass dort in wenigen Monaten das Ende für die ganze Armee sein könnte. Am Horizont Richtung Osten sind seit Tagen kilometerlange Rauchschwaden zu sehen. Stalingrad steht in Flammen und das dumpfe Grollen aus dem Osten kündet vom Untergang der Metropole.

Das waren für manche Soldaten der Wehrmacht über Jahre die Unterkünfte, die sie gegen das heimische Bett eintauschen mussten. Zwei Männer kauern einander schlafend in einem Schützenloch.

Kampfpanzerwagen III der 24. Panzer-Division rollen taktisch gesichert gegen erste Vororte Stalingrads vor.

Nördlich Stalingrads haben gepanzerte Truppen am Tatarenwall Stellung bezogen.

Diese Männer nehmen in der Nähe des Tatarenwalls bei Kusmitschij ihr Essen aus dem allzu vertrautem Kochgeschirr zu sich. Die regelmäßige Versorgung der Truppe funktioniert noch recht gut. Es kann täglich warme Küche gefasst werden.

Trotz Evakuierungsverbot versammeln sich immer mehr Flüchtlinge in großen Gruppen außerhalb der Stadt, um dem Inferno zu entgehen. Stalin hatte die Evakuierung der Stadt ausdrücklich verboten. Bis zuletzt arbeitete man in den Betrieben, oft unter Bombeneinwirkung und Artilleriefeuer. Selbst während der Kämpfe lief die Produktion in den Ruinen der Werkhallen weiter und Arbeiterinnen (!) zogen mit den von ihnen selbst gebauten und noch ohne Farbgebung versehenen Panzern T 34 hinaus in den Kampf. Hier ein von der 6. Armee eingerichteten Flüchtlingsauffanglager irgendwo draußen in der Steppe.

Ein transportabler russischer Bunker in der Steppe vor Stalingrad.

Dieser russische Soldat gerät in der Steppe vor Stalingrad am 24. August 1942 in deutsche Kriegsgefangenschaft. Wenn logistisch möglich, wurden russische Kriegsgefangene immer ins Hinterland verbracht. Dort sammelte man sie in Lager, um sie für weitere Abtransporte Richtung Westen vorzubereiten.

In gleicher Nähe, am 24. August wird ein russischer Partisan aufgebracht. Partisanen waren für die Wehrmacht immer wieder ein großes Problem. Als Personen, die nicht zu den regulären kämpfenden Streitkräften der Roten Armee gehörten, wurden sie oft standrechtlich erschossen.

Männer beim Bunkerbau vor Stalingrad. Hier war für die meisten Soldaten die Welt noch in Ordnung. Der teils aufwendige Bau von Unterständen und Bunkern wies allerdings auch darauf hin, dass der Aufenthalt an der Wolga längere Zeit in Anspruch nehmen sollte.

Eine noch intakte Siedlung im Vorfeld Stalingrads. Sie waren vorerst nicht unmittelbar mit dem Kampfgeschehen verwickelt.

Das wichtigste Bindeglied zwischen Front und Heimat war für alle Soldaten die Feldpost, welche hier auf einem Feldpostumschlagplatz der Luftflotte VIII vorsortiert wird.

Feldpostumschlagplatz der Luftflotte VIII. Zuordnung von Feldpostpäckchen.

Ein in Brand geworfenes Treibstofflager der Russen nördlich Stalingrad steht in Flammen.

Ein Trupp motorisierter Infanterie nähert sich dem Geschehen.

Aufnahme von Kriegsberichter Kaufmann. Freitag, 18. September 1942,  Panzer stoßen auf Stalingrad vor.

Die eingetroffene Feldpost einer Panzerdivision wird im rückwärtigen Raum sortiert und zur Verteilung weitergereicht. Viele Briefe und Päckchen erreichen ihren Empfänger allerdings nicht mehr.

Blick nach Norden auf den Flugplatz Gumrak. Während der folgenden Kampfhandlungen wird er von der 6. Armee eingenommen und dient fortan als Versorgungsflugplatz und Hauptbefehlsstand. Wenig später wird hier auch noch der Hauptverbandsplatz eingerichtet. Er sollte im Januar 1943, als die Rote Armee Gumrak überrollte, das Grab für Tausende Verwundete, schwerkranke und bettlägerige Männer sein.

Am Horizont der Flughafen Gumrak, nordwestlich Stalingrads. Nur noch wenige Kilometer bis zur Wolga.

Während einer kurzen Kampfpause wird das weitere Vorgehen besprochen. Der pausenlose Einsatz der deutschen Luftwaffe mit manchmal nur wenigen hundert Meter von den eigenen Truppen einschlagenden Bomben macht es für die Orientierung der Flugzeugbesatzungen erforderlich, die Hakenkreuzfahne auszubreiten. Oft genug ist es vorgekommen, dass versehentlich eigene Truppenverbände bombardiert wurden.

Luftunterstützung durch ein Stuka Kampfgeschwader. Die deutsche Luftwaffe gewinnt von Beginn an wegen der weitaus höheren Anzahl und technischen Überlegenheit der Maschinen die uneingeschränkte Lufthoheit über das Stalingrader Gebiet.

Blick zum Flugplatz Pitomnik westlich Stalingrads. Er wurde in der Folge zweiter wichtiger Anflugpunkt in unmittelbarer Nähe der Stadt.

Die deutsche Wochenschau berichtet im August 1942 über den Kampfraum Stalingrad. (mp3)

Eine Panzersperre der Russen. Die einige Meter breiten und tiefen Gräben wurden nach dem Krieg mit Tausenden Gefallenen gefüllt. Raupenfahrzeuge schoben schon im Frühjahr 1943 die Massen toten Menschenfleisches in Granattrichter, Unterstände oder Gräben. Berge von Leichen hat man später gleichfalls wegen fortgeschrittener Verwesung verbrant.

Blick auf eine der vielen überwundenen Geschützsperren in der Kriegswüste zur Stadt.

Die typischen Arbeitersiedlungen am Nordrand Stalingrads. Dieses Bild bot sich, als die Verbände der 6. Armee Ende August und Anfang September 1942 in das Stadtgebiet vordrangen.

Im Schützenpanzerwagen geht es durch die freigekämpften Arbeitersiedlungen Spartakowka, Rynok und Lataschinka.

Erster direkter Blick auf das gewaltige Stalingrad, welches sich bald 40 Kilometer entlang der Wolga erstreckt. Am Horizont erheben sich die gewaltigen Getreidesilos, um die es im Schlachtverlauf immer wieder harte Auseinandersetzungen gibt.

Geschafft - 23. August 1942, etwa 16.00 Uhr Ortszeit. Die Panzer des XIV. Panzer-Korps (General von Wietersheim) Panzer-Regiment 2,  haben auf einem schmalen Korridor bei der Vorstadt Rynok ohne großen Kampfeinsatz die Wolga erreicht. Bald danach beginnt der umfassende Angriff auf die Wolga-Metropole. Noch keiner bei der 16. Panzerdivision ahnt, dass man diese Vorstädte und ihre Fabriken nie ganz bezwingen wird.

Von seinem Panzer-Spähwagen Sd.KFZ 231 blickt der Kommandant hinüber zum Ostufer der Wolga in die kasachische Steppe. Die Truppen des XIV. Panzerkorps waren zunächst auf sich allein gestellt, weil die nachfolgenden Verbände der Armee ein viel geringeres Marschtempo besaßen.

Blick über die Wolga an das östliche Ufer dieses gewaltigen Stromes. Selbst mit dem Fernglas ist kein Ende, ist kein Ziel auszumachen, Diese unendlich scheinende Weite ist für die Männer einfach nicht mehr fassbar. Nach der Einnahme der Stadt soll hier nun auch endlich der Krieg zu Ende sein. Am 9. September 1942 brechen deutsche Panzerverbände in den Nordteil der Stadt ein. Todesmutig stürzen sich russische Panzer den Angreifern entgegen - vergebens.

Sturmgeschütze fahren gegen die Nordstadtsiedlungen an. Immer wieder tragen die Sowjets Entlastungsangriffe vor. Doch sie werden im zähen Ringen geschlagen.

Das Angriffsvorgehen der 6. Armee zwischen Don und Wolga.

Die Schlacht um Stalingrad aus "Die deutsche Wochenschau" vom August 1942. (Film, DivX-Treiber notwendig)

In der Steppe um Stalingrad des Sommer 1942 treffen die deutschen Soldaten überall auf Flüchtlinge der Umgebung, die sich irgendwo in den Balkas eine Bleibe suchen.

Die erste Ausgabe einer Generalstabskarte für die Führung der Rote Armee von Stalingrad und Teilen der Oblast aus dem Jahre 1937.

Rasteraufnahme der deutschen Luftwaffe des nördlichen Stalingrad vom Montag, dem 26. Oktober 1942.

Panzergrenadiere pirschen sich im Schutz hoher Getreidefelder den Vorstadtsiedlungen entgegen.

Blick auf einen abgeschossenen Panzer T 34 am äußeren Verteidigungsring der Roten Armee.

Panzergrenadiere fahren durch eine vom Feind gesäuberte Vorstadtsiedlung.

Reger Transportverkehr auf einer Ausfallstraße am Stadtrand von Stalingrad.

Blick vom Hauptverbandsplatz in Abganerowo, gleich neben dem Ehrenfriedhof "Falke". Infolge schwerer und schwerster Verletzungen verstarben viele Soldaten auf diesen Hauptverbandsplätzen, die eine Ausstattung eines guten Krankenhauses besaßen. Den Hauptverbandsplätzen angeschlossen waren angelegte Feldfriedhöfe für stationäre Bestattungen Verstorbener. Deshalb die teils riesigen Grabstellen mit hunderten von Gräbern.

 

 

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